anba pavly

 

Eine Woche lang, vom Sonntag, den 30.08.15 bis zum Sonntag, den 06.09.15, hatten wir die Ehre S.E. Bischof Anba Pavly zum ersten Mal in Wien begrüßen zu dürfen. Anba Pavly, ein ehemaliger Jugendpriester in Sharmel Sheikh, ist derzeit Bischof für eine kleine Ortschaft in Kairo. Die ganze Woche lang hatte die Gemeinde in Österreich mehrmals die Gelegenheit seine Predigten zu 

hören und gemeinsam mit ihm Messen zu zelebrieren

Auch wir, die Jugendlichen der koptisch-orthodoxen Kirche in Wien, durften ihn am Sonntag, den 06.09.15 in unserer Jugendversammlung willkommen heißen und bekamen die Gelegenheit seine Predigt zu hören

Bischof Anba Pavly schilderte er uns in vier Punkten, wie wir, die Jugendlichen, leben sollten:

1. Dankbarkeit: Wir sollen stets Dankworte aussprechenLeider wird vieles als selbstverständlich angesehen und daher rückt der Dank immer mehr in den Hintergrund. Dabei ist es jedoch eine Sünde, wenn wir nicht danken.
Im Lukasevangelium Kapitel 17 heilte Jesus 10 Aussätzige, jedoch kam nur ein einziger zurück, ein Samariter,und dankte ihm. Jesus fragte nach den restlichen neun und lobte diesen einen Samariter, der nicht darauf vergessen hatte, ihm zu danken. Gott wirktauch im Verborgenen in unserem Leben. Deswegen müssen wir ihm stets danken. Außerdem sollten wir auch daran denken, den Menschen zu danken! Ein kleines „Dankeschön“ kann vieles bewirken!
Übung: Wir sollten versuchen, Gott 50 Mal am Tag zu danken.Dadurch wird der Dank zur Gewohnheit.

2. Motivation:  Wir müssen motivieren und motiviert werdenMotivation ist aufbauend! Motivation bedeutet auch, jemanden auf finanzieller Ebene zu unterstützen. 

3. Freude:  Wir sollen stets lächeln. Ein lächelnder Mensch ist in der Gesellschaft sehr erwünscht. Auch aus diesem Grund sammelte sich stets eine große Menschenmenge um unseren Herrn Jesus Christus. Mit einem Lächeln können wir die Herzen der Menschen bewegen.

4. Vergebung:  Die Vergebung ist eine Heilung für den der vergibt. Wenn es uns schwerfällt zu vergeben, können wir Gott, der der ganzen Menschheit vergeben hat, um Seinen Beistand bitten. Um an der Kommunion teilnehmen zu dürfen, müssen wir allen Menschen vergeben können

Anschließend hatten wir die Gelegenheit, S.E. Bischof Anba Pavly verschiedene Fragen zu stellen, auf die er uns sehr überzeugende und belehrende Antworten gab. Dabei erwähnte er auch, dass es ein Privileg ist, mit Gott zu dienen. Somit ist der Dienst eine Zusammenarbeit mit Gott.

Nach einem gemeinsamen Foto verabschiedeten wir unseren geliebten Bischof AnbaPavly und dankten ihm für diesen lehrreichen Aufenthalt in Österreich.